Markus Ernst, geboren 1966 in den Bidonvilles von Zürich, erfuhr schon im zarten Alter von zwei Jahren den ERNST des Lebens, als nämlich eine Jugendgang, der seine große Schwester angehörte, seinen Teddybären kidnappte und diesen später mit sauber vom Rumpf getrenntem Kopf und mittels Klebeband an einen Ziegelstein gebunden im Brunnen an der Ecke grausam und bestialisch ertränkte. Nach 28 Jahren Psychoanalyse scheint Ernst dieses traumatische Erlebnis nun langsam zu überwinden - die Verstümmelung der großen Schwester bei lebendigem Leibe mag das ihre dazu beigetragen haben.
Heute lebt Markus Ernst in einem Hochsicherheitstrakt auf der idyllischen Insel Albaknaz. Den meisten weltlichen Genüssen und Verführungen entsagend, bringt er in seiner karg eingerichteten Schreibstube die Werke zu Papier, die bereits Julius Caesar zu dem begeisterten Ausruf: »Ecce litteratura! Ecce musica!« hinreißen sollten, der später Umberto Eco zur Wahl seines Pseudonyms bewog.

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